Die Szekula-Familie von Briefmarkenhändlern

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Diese Website ist den in Ungarn geborenen Briefmarkenhändlern Béla, Géza, Eugen und Frank Sekula gewidmet. Jeder von ihnen betrieb sein eigenes Briefmarkengeschäft mit Schwerpunkt auf internationalem Briefmarkenhandel, angetrieben wohl eher vom Sinn fürs Geschäft als von einer besonderen Neigung zur Philatelie. Alle vier nahmen die Schweizer Staatsbürgerschaft an und waren jahrelang nebeneinander in Luzern ansässig. Insbesondere Bélas Geschäftsideen lösten während seiner Karriere mehr als einen Skandal aus. Und dennoch – ohne die Sekula-Brüder wäre die Geschichte der Philatelie wohl deutlich ärmer.

Béla Sekula



Block — 30. Dezember 1991

Heute scheint das Vermächtnis von Béla S(z)ekula nichts weiter als ein schlechter Ruf zu sein. In seinem Geburtsland Ungarn jedoch spielte er definitiv eine wichtige Rolle bei der Entstehung der organisierten Philatelie. Am 30. Dezember 1991, zur Feier von 120 Jahren ungarischer Briefmarken, gab die ungarische Post einen Pro Philatelia-Sonderblock heraus, der Béla Szekula zusammen mit drei anderen frühen Philatelisten zeigt: Ungarns erstem Generalpostmeister Mihály Gervay (* 1819, † 1896) sowie den Staatsmännern József Zichy (* 1841, † 1924) und Gábor Baross (* 1848, † 1892).
Während man der ungarischen Post für die Inklusion unseres kontroversen Titelhelden ein Lob aussprechen darf, hatte sie beim Entwurf der zentralen Marke ein weniger glückliches Händchen: Der Designer des Rahmens der Ausgabe von 1871, János Unrein (* 1830, † 1882), ist rechts unterhalb des Markenbildes als Uhrein aufgeführt.

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