Die Szekula-Familie von Briefmarkenhändlern

EN / DE
Diese Website ist den in Ungarn geborenen Briefmarkenhändlern Béla, Géza, Eugen und Frank Sekula gewidmet. Jeder von ihnen betrieb sein eigenes Briefmarkengeschäft mit Schwerpunkt auf internationalem Briefmarkenhandel, angetrieben wohl eher vom Sinn fürs Geschäft als von einer besonderen Neigung zur Philatelie. Alle vier nahmen die Schweizer Staatsbürgerschaft an und waren jahrelang nebeneinander in Luzern ansässig. Insbesondere Bélas Geschäftsideen lösten während seiner Karriere mehr als einen Skandal aus. Und dennoch – ohne die Sekula-Brüder wäre die Geschichte der Philatelie wohl deutlich ärmer.

Béla Sekula



Tannu Tuva Belege — 12. Februar 1937 – 13. Februar 1937

Zwei philatelistische Belege, die an Bélas erste Adresse in New York City geschickt wurden.
Béla Sekula war der Hauptimporteur von Briefmarken aus Tuva in die USA. Aufgrund des negativen Echos in der philatelistischen Presse auf Briefmarken, die als Marken ohne postalische Verwendung wahrgenommen wurden, veranlasste Sekula wie andere Großhändler auch (z. B. der britische Briefmarkenhändler Thomas Cliffe), dass ihnen als Nachweis ihrer Legitimität eingeschriebene Briefe zugesandt wurden. Später wurden auch diese Briefe angegriffen, und es wurde vermutet, dass sie tatsächlich aus Moskau geschickt worden waren.

item item
Auktions-Scans.