Die Szekula-Familie von Briefmarkenhändlern

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Diese Website ist den in Ungarn geborenen Briefmarkenhändlern Béla, Géza, Eugen und Frank Sekula gewidmet. Jeder von ihnen betrieb sein eigenes Briefmarkengeschäft mit Schwerpunkt auf internationalem Briefmarkenhandel, angetrieben wohl eher vom Sinn fürs Geschäft als von einer besonderen Neigung zur Philatelie. Alle vier nahmen die Schweizer Staatsbürgerschaft an und waren jahrelang nebeneinander in Luzern ansässig. Insbesondere Bélas Geschäftsideen lösten während seiner Karriere mehr als einen Skandal aus. Und dennoch – ohne die Sekula-Brüder wäre die Geschichte der Philatelie wohl deutlich ärmer.

Béla Sekula



Postkarte — 5. Dezember 1916

Elise Bieri Postkarte als Drucksache versandt am 5. Dezember 1916 von Luzern, Schweiz, über England nach Cleveland, Ohio, USA.

Während des Ersten Weltkriegs verhängte Frankreich mehrere philatelistische Kriegsbeschränkungen mit negativen Auswirkungen auf den französischen Briefmarkenhandel. Unter anderem war es verboten, alle von Feinden herausgegebenen Briefmarken, ob gebraucht oder ungebraucht, in Umlauf zu bringen. Als Béla Szekula dabei erwischt wurde, wie er Briefmarken des Feindes an einige Briefmarkenhändler in Paris verkaufte, wurden die Händler mit einer Geldstrafe belegt und Béla wurde von der französischen Zensur auf die schwarze Liste gesetzt. Um das Verbot zu umgehen, begann er in seiner Korrespondenz den Alias ​​Elise Bieri zu verwenden – es ist nicht klar, ob es sich um einen erfundenen Namen oder den Namen einer Mitarbeiterin handelte. Im November 1916 folgte das Außenhandelsministerium des Vereinigten Königreichs diesem Beispiel und erklärte ihn zu einer unerwünschten Person, mit der Firmen oder Personen im Britischen Empire keine Geschäfte machen sollten.

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